Regie Marcus H. Rosenmüller Co-Regie Santiago Lopéz Jover
Der DEIX Film
Kinostart am 07. Juli 2022
Hintergrundbild zu Blickpunkt Film

»Das warmherzige, lustige, anarchistische und hundsgemein österreichische Charakterporträt von einem, der aufbegehrt.« Blickpunkt Film

Hintergrundbild zu Kinotrailer

Kinotrailer

Hintergrundbild zu programmkino.de

»Selbst wer kein Fan von Animationsfilmen ist, sollte sich dieses Highlight nicht entgehen lassen.« programmkino.de

Hintergrundbild zu Der Film

Der Film

In Siegheilkirchen, einem Ort im erzkatholisch geprägten Hinterland der Alpenrepublik, hadert in den 1960er Jahren der von allen nur Rotzbub genannte Sohn braver Wirtsleute mit der spießigen Enge seiner Heimat. Doch sein Zeichentalent, das sich unaufhaltsam Bahn bricht, verschafft nicht nur seinem eigenen Unmut ein Ventil. Er unterhält damit auch noch seine Mitschüler, gibt die lächerlichen Obrigkeiten einer Orgie schamlosen Gelächters preis und rettet endlich seine Angebetete, die wunderschöne Mariolina, vor den bösartigen Nachstellungen einiger Ewiggestriger.

Marcus H. Rosenmüller, der mit seinen besonderen Heimatfilmen wie WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT oder SOMMER IN ORANGE bekannt wurde, als Dokumentarfilmer u.a. die Musiker-Biografie HUBERT VON GOISERN – BRENNA TUAT’S SCHON realisierte und 2020 für seine Arbeit am Drehbuch von DER BOANDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, inszenierte zusammen mit Santiago López Jover seinen ersten Animationsfilm.

Der Stil und die Zeichnungen von WILLKOMMEN IN SIEGHEILKIRCHEN basieren auf dem Figurenkosmos des 2016 verstorbenen österreichischen Karikaturisten, Grafiker und Cartoonisten Manfred Deix, die Geschichte ist inspiriert von seiner Biografie und seinem Blick auf die Welt. Mit bissigem Humor und politischer Brisanz erzählt der Film vom Mut, enge Wertesysteme zu hinterfragen und seine Träume zu leben. WILLKOMMEN IN SIEGHEILKIRCHEN wurde als erster abendfüllender österreichischer Animationsfilm produziert von Josef Aichholzer von der Wiener Aichholzer Filmproduktion GmbH in Koproduktion mit Ernst Geyer, Filmbüro Münchner Freiheit GmbH und Arri Media.

Hintergrundbild zu AZ

»Ein mutig rotziger Film.« AZ

Hintergrundbild zu Der Rotzbub

Der Rotzbub

Ein großer Träumer, gesegnet mit einem noch größeren zeichnerischen Talent. Das nutzt er primär um das, was er nicht ganz jugendfrei träumt, aufs Papier zu bringen.

Damit sich‘s aber im echten Leben nicht bald ausgeträumt hat, muss er seine fast schon pathologische Schüchternheit überwinden.

Hintergrundbild zu Mariolina

Mariolina

Herausfordernd, furchtlos und unangepasst. Für die „braven“ Dorfleute die schiere Provokation, für den Rotzbub Liebe auf den ersten Blick.

Hintergrundbild zu Poldi

Poldi

Auf Poldi, den Wirt in der neueröffneten JESSY-Bar ist Verlass! Trotz Hang zur Melancholie feiert er das Leben, die Freundschaft, den Aufbruch! Ein wohltuender Lichtblick im Dickicht der Ewiggestrigen.

Hintergrundbild zu BR Kino Kino

»Fernab vom lieblichen Disney-Standard.« BR Kino Kino

Hintergrundbild zu Die Bürgermeisterin

Die Bürgermeisterin

Niemand ist in sich selbst mehr verliebt als diese Frau. Nichts begehrt sie mehr, als begehrt zu werden. Schließlich weiß sie, dass Leonardo da Vinci nur deshalb die Mona Lisa gemalt hat, weil sie gerade unpässlich war.

Hintergrundbild zu Der Bürgermeister

Der Bürgermeister

Der saturierte, stets geschniegelte „Chef“ von Siegheilkirchen. Wie seine Frau absolut von sich selbst überzeugt, hält er große Stücke auf sich.

Damit ist er – ebenso wie seine Frau – alleine im Dorf … natürlich zeigt ihm das keiner.

Hintergrundbild zu Süddeutsche Zeitung

»Ein derber Spaß.« Süddeutsche Zeitung

Hintergrundbild zu Manfred Deix

Manfred Deix
Art Director

Der Zeichner Manfred Deix provozierte, schockierte und rüttelte an gesellschaftlichen Tabus wie selten zuvor ein österreichischer Künstler. Am 25. Juni 2016 verstarb er nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren. Seine Frau Marietta und seine 23 Katzen waren bis zuletzt bei ihm. 

Bereits in frühen Jahren studierte er das Milieu der Bauern und Arbeiter, die zu den Gästen des Wirtshauses seiner Eltern zählten, und fertigte erste Karikaturen an. In seinen Gedichten und Zeichnungen übte Deix unermüdlich Kritik an gesellschaftlichen Zwängen, Fremdenhass und Scheinheiligkeit. Er ging konsequent und unbeirrt seinen Weg: Politiker wurden schonungslos unter die Lupe genommen, die Bussi-Bussi-Gesellschaft der Prominenten mit ihren Eitelkeiten bloßgestellt und auch die Kirche samt „Bodenpersonal“ (sic!) erntete Spott.

Hintergrundbild zu Marcus H. Rosenmüller

Marcus H. Rosenmüller
Regie

Marcus H. Rosenmüller wurde mit seinen besonderen Heimatfilmen wie „Wer früher stirbt ist länger tot“ oder „Sommer in Orange“ bekannt.

Als Dokumentarfilmer realisierte er unter anderem die Musiker-Biografie Hubert von Goisern – „Brenna tuat’s schon“. 2020 wurde er für seine Arbeit am Drehbuch von „Der Boandlkramer und die ewige Liebe“ mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Kürzlich lief seine sehr erfolgreiche Komödie „Beckenrand Sheriff“ mit Milan Peschel in der Hauptrolle in den Kinos. Gemeinsam mit Santiago López Jover inszenierte er mit WILLKOMMEN IN SIEGHEILKIRCHEN seinen ersten Animationsfilm.

Hintergrundbild zu programmkino.de

»Der tiefschwarze, anarchistische Humor trifft ins Mark.« programmkino.de

Hintergrundbild zu Credits

Credits

Eine Produktion von Aichholzer Film und Filmbüro Münchner Freiheit in Co-Produktion mit Arri Media

Mit den Stimmen von Markus Freistätter · Gerti Drassl · Mario Canedo · Maurice Ernst · Roland Duringer · Erwin Steinhauer · Katharina Strasser · Adele Neuhauser · Susi Stach · Gregor Seberg · Wolfgang Bock · Branko Samarosvki · Thomas Stipsits · Juergen Maurer · Armin Assinger · Ulrike Beimpold · Karl Fischer

Drehbuch Martin Ambrosch Schnitt Philipp Bittner Musik Gerd Baumann Executive Producer Marcus Salzmann Art Director Manfred Deix Regie Marcus H. Rosenmüller · Santiago Lopez Jover Produzenten Josef Aichholzer · Ernst Geyer Co-Produzenten Josef Reidinger · Antonio Exacoustos

Credits Logos

Ab 07. Juli 2022 im Kino

Hintergrundbild zu BR

»Eine atmosphärisch stimmige Hommage.« BR

Impressum / Datenschutz